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Orthomolekulare Medizin / Vitalstoffe

Die Orthomolekulare Medizin ist die wissenschaftliche Grundlage für den gezielten Einsatz von Vitaminen und anderen körpereigenen Vitalstoffen zur Beseitigung von Vitalstoff-Mangelzuständen, sowie zur Vorbeugung und zur Behandlung ernährungs- und umweltbedingter Krankheiten.

"Deine Nahrung soll Deine Medizin sein."
(Hippokrates)

Heute geht man davon aus, dass 80 % der Krankheiten infolge der modernen Ernährungsgewohnheiten entstehen. Von der deutschen Gesellschaft für Ernährung wird empfohlen, jeden Tag 5 Portionen Obst und Gemüse zu verzehren.

Auch bei gesunder Lebensweise besteht häufig ein Unterschied zwischen der empfohlenen und der zugeführten Vitalstoffmenge, insbesondere

  • - in Stresssituationen
  • - im Alter
  • - bei Erkrankungen / längerfristiger Medikamenteneinnahme
  • - in Schwangerschaft und Stillzeit
  • - in den Wechseljahren.

Selbst bei ausgewogener Ernährung besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der tägliche Bedarf an Vitaminen nicht ausreichend gedeckt wird, da der Vitalstoffgehalt der heutigen Lebensmittel durch verschiedene Faktoren vermindert wird, z.B. durch

  • - ausgelaugte, nährstoffarme Böden (insbes. Monokulturen)
  • - hohe Schadstoffbelastung (z.B. Pestizide)
  • - industrielle Weiterverarbeitung
  • - lange Lagerzeiten und Transportwege.

Die Orthomolekulare Medizin hat erkannt, dass ein Mangel an lebenswichtigen Vitalstoffen entscheidend an der Entwicklung moderner Zivilisationskrankheiten beteiligt ist. Ihr Ziel ist es daher, ernährungs- und umweltbedingten Erkrankungen durch den gezielten Einsatz von Vitaminen und anderen Vitalstoffen vorzubeugen und sie nebenwirkungsfrei zu behandeln.

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